Gemeinschaftsschule

1. Leitgedanken:

Durch einen geeigneten Wechsel an indviduellen und kooperativen Lernformen ermöglicht die
Gemeinschaftsschule jedem Schüler den jeweils optimalen Lernerfolg und Schulabschluss.

Dabei wird immer der einzelne Schüler mit seinen Stärken in den Blick genommen und in 
seiner Entwicklung unterstützt.

Die Kinder und Jugendlichen lernen gemeinsam, profitieren von den Stärken des anderen und
erbringen dabei bestmögliche Leistungen.

Eine frühe Aufteilung nach Schulabschlüssen entfällt, da an der Gemeinschaftsschule ab
Klasse 5 auf allen drei Niveaus entsprechend der Leistungsfähigkeit des Schülers
unterrichtet wird.

Durch den gebundenen Ganztagesbetrieb gibt es keine Hausaufgaben mehr sondern auf den
Schüler abgestimmte umfangreiche Lernangebote in kleinen Gruppen.

2. Niveaus / Abschlüsse / Anschlüsse

Niveau Bedeutung Abschluss
G-Niveau Grundlegendes Niveau Hauptschulabschluss
M-Niveau Mittleres Niveau Realschulabschluss
E-Niveau Erweitertes Niveau Gymnasialer Standard
neunjährigen Bildungsgang
zum Abitur -> Übergang
in gymnasiale Oberstufe

3. Unterricht

Individuelles Arbeiten:

Jeder Schüler arbeitet auf seinem Niveau, Klassenarbeiten werden mit dem Schüler
festgelegt.

Werkstatt:

Nach einer gemeinsamen Grundlagenarbeit folgt eine Phase der Niveaudifferenzierung.

Der Unterricht ist Praxis- und Projektorientiert ausgelegt. Kooperative Unterrichtsformen
überwiegen.

Kurse:

Schüler wählt aus einem breiten Angebot zu ihm passende Kurse aus. In diesen Zeit-
schienen finden auch externe Kooperationspartner die Möglichkeit das Angebot auf 
vielfältige Weise zu bereichern.

Nach ca. 12 Wochen besteht die Möglichkeit neue Kurse zu wählen.

4. Räume

Klassenzimmer
  • Persönlicher Stützpunkt
  • Arbeitsmaterial
  • Instruktion/ Präsentation
  • Ordnung und Übersicht
Lerninseln
  • Arbeitsnischen
  • PC/ Recherche-Bereiche
  • Flexible Raumnutzung
  • Platz f. Lern- Arbeitsmaterial

Clubraum
  • Gruppentische
  • Sofaecken
  • Flexible Raumnutzung
  • Konferenzen/ Präsentation
Schülertreff
  • Erweiterung des Lebensraum Schule
  • Zugang zu Sozialpädagogen
  • Zeit für Begegnung (Frühstück)
  • Sport- und Spielangebot

5. Lerntagebuch

"Lernen ist das Persönlichste auf der Welt! Es ist so eigen, wie ein Gesicht oder wie ein
Fingerabdruck" (Hein von Foerster)

Ein wichtiges Element bei der persönlichen Lernplanung stellt das Lerntagebuch dar.

Neben einem Orientierungsrahmen besteht die Hauptaufgabe darin, den individuellen
Lernprozess zu planen, zu dokumentieren und zu reflektieren. Selbst- und 
Fremdeinschätzung finden hier ihren Platz.

Es muss wöchentlich von den Eltern und der Klassenlehrkraft unterschrieben werden
und sorgt so für Transparenz zwischen Schule und Elternhaus.

6. Lernstandsrückmeldung