Berufsorientierung

Nutze Deine Stärken!

Nur wer sich selbst und die Anforderungen kennt, kann sich entscheiden.

Die Schule verfügt über ein umfangreiches, durchgängiges Berufswegekonzept. Wichtig ist uns dabei der direkte Kontakt und eine enge Kooperation mit Betrieben vor Ort und im engeren Umkreis.

In vielfältiger Weise erhalten die Schüler Einblicke in das Berufsleben und sammeln eigene, ganz persönliche Erfahrungen z.B. in den Praktika. Die praktischen Einblicke in die Berufswelt werden durch einen systematisch aufgebauten Unterricht erweitert. Hierzu gehört neben dem Erstellen einer Bewerbungsmappe, das Führen eines Berichtshefts während des Praktikums auch die Vorbereitung auf Einstellungstests, Telefonate mit dem Praktikums- oder Ausbildungsbetriebes...

Mit der Auszeichnung durch das Boris-Berufswahlsiegel wurde die Qualität der Berufsorientierung  von neutraler Stelle zertifiziert.

--> Schüler präsentieren Firmen

Seit 1997 ist die Zusammenarbeit mit dem Ufom ein erprobtes und bewährtes Projekt im Rahmen der Berufsorientierung.

Als Kooperationspartner sind über 30 Betriebe des Ortes bzw. näheren Umkreises eingebunden. Neben dem Kennenlernen von Berufsfeld und Betrieb bietet dieses Projekt die Möglichkeit Interview-, Befragungs- und Präsentationstechniken üben und anzuwenden.

Die Schüler besuchen die Firmen und erstellen anhand der gewonnen Informationen und Ausstellungsstücke optisch überzeugende und hochwertige Präsentationen. Diese sind in verschiedenen Vitrienen innerhalb der ganzen Ortschaft (z.B. Fußgängerzone, Kreissparkasse...) ausgestellt.

Im letzten Schuljahr wurden alle einmalig alle 30 Ausstellungsvitrienen in einem Raum gesammelt und das Projekt Betrieben, Eltern und Schülern vorgestellt.

--> Lehrwerkstatt und Technikraum

Jeweils an zwei Tagen kommen Auszubildende der Firma Bosch in den Technikraum, an zwei weiteren Tagen gehen unsere Schüler in die Lehrwerkstatt der Firma Bosch.

Gemeinsam mit den Auszubildenden wird ein Produkt hergestellt.

Herr Ortwein und zwei Auszubildende besuchten die Schüler der Walterichschule an zwei Tagen in den Technikräumen. Anschließend geht es noch in die Ausbildungswerkstätten der Firma Bosch

--> Von der Idee zum Produkt

Ausgehend von Bildern stellten Schüler den ersten Prototypen eines Lernbüros her. In Kooperation mit dem örtlichen Schreiner wurde dieser verbessert und ging dann in die Serienproduktion. Der reale Einsatz in der Schule ist motivierend. Es wird kein Wegwerfprodukt oder Staubfänger produziert sondern ein täglich genutztes Arbeitsmittel.

Alle Lernbüros der Klasse 5 GMS wurden in der Schreinerwerkstatt hergestellt. Lediglich der Zusammenbau erfolgte im Technikraum. Alle sind im Einsatz und auch der nächste Jahrgang wird mit diesen, selbsthergestellten Lernbüros ausgestattet.

Aus den bisherigen Erfahrungen können weitere Verbesserungen umgesetzt werden.

Im Schuljahr 2016/2017 wird an Stelle der Lernbüros im Rahmen eines KoBO-Projektes mit der Herzog-Christoph-Schule, Holzbau Elser, Landschaftsgärtnerei Rohrbach und Schreiner Blank Relaxliegen für den neu gestalteten Innenhof im Atriumbau hergestellt.


 

 

-->  Altenpflegetag

Seit mehreren Jahren findet einmal im Jahr der sogenannte Altenpflegetag statt. Alle Schüler der Klasse 8 besuchen in kleinen Gruppen Alten- und Pflegeheime der Region. Mit Hilfe eines Fragebogens und einem Rundgang erfahren sie mehr über Berufsfeld und Einrichtung. Zum Abschluss werden der ganzen Gruppe die Eindrücke und Erkenntnisse des Besuches präsentiert.

 

--> Zwei Berufseinstiegsbegleiter

Die Berufseinstiegsbegleitung ist ein erfolgreiches und bewährtes Förderkonzept. Sie trägt entscheidend dazu bei, die persönliche Situation junger Menschen zu stabilisieren und eine berufliche Perspektive zu gewinnen. Nach der Anmeldung am Ende der 7. Klasse wird der Schüler für drei Jahre eng begleitet und auf seine individuelle Situation eingegangen.

--> Vielfältige Möglichkeiten von Berufspraktika

Neben dem obligatorischen, zweiwöchigen Berufsprakikum in Klasse 8 haben die Schüler weitere, vielfältige Möglichkeiten Praktika zu absolvieren.

Nachmittagspraktikum: Jeden Nachmittag innerhalb der Kursschiene kann sich der Schüler einen Betrieb suchen, in welchem er über 12 Wochen nachmittags sein Praktikum absolviert.

Praktikum der Firma Erkert: Für Schüler der Klasse 9 besteht die Möglichkeit an 4-5 Nachmittagen in den Ausbildungswerkstatt des Betriebes gemeinsam mit Azubis z.B. eine Vitriene herzustellen. Neben dem direkten Kontakt zu den Azubis können sich die Schüler in gängigen Arbeitstechniken eines Industriemechanikers ausprobieren.

Freiwillige Tages- oder Wochenpraktika in Klasse 9: Über maximal eine Woche können die Schüler zusätzlich in Klasse 9 ein weiteres Prakikum machen.

--> Enge Kooperation mit der Agentur für Arbeit

Schon in Klasse 8 lernen die Schüler Frau Gemmrich der Agentur für Arbeit kennen. Neben zwei Modulen für die ganze Klasse und dem Besuch des Berufsinformationszentrums steht sie an der Schule für Einzelberatung zur Verfügung.

--> Messen und Informationsveranstaltungen

Messebesuche, Informationstage (Baumaschienentag,...) und kleinere Aktionen runden das Programm ab.


Besuch in Geradstetten beim Tag des Baus.