Der Schulname

Mönch Walterich gründete im 9. Jh. das Kloster in Murrhardt. Er war dort der erste Abt. Ihm haben wir es zu verdanken, dass es Murrhardt in seiner heutigen Form gibt. Den Grundstein hat Walterich mit seiner Klostergründung gelegt. Ihm zu Ehren heißt die Gemeinschaftsschule in Murrhardt „Walterichschule“.

Malerisch auf einem grünen Hügel inmitten historischer Gräber gelegen, ist die Walterichskirche eine schlichte, gotische Kirche, hat aber für die Geschichte der Stadt und des Klosters Murrhardt große Bedeutung.
Hier soll um 800 der Einsiedler Walterich gelebt haben.
Er galt als außergewöhnlicher Mensch, soll wundertätige Kräfte besessen und viele Kranke geheilt haben, weshalb er, obwohl nie "offiziell" heiliggesprochen, als "Sankt" Walterich verehrt wurde. Viele Wallfahrer kamen deshalb später in der Karwoche, besonders am Karfreitag, zum Walterichsgrab, um Heilung und Segnung zu empfangen. Diese "Walterichswallfahrt" setzte sich auch noch nach der Reformation fort.