Sozialpraktikum

Sozialpraktikum 

  • Beschreibung

  • Im Zusammenhang mit dem Thema „Diakonie“ im Religionsunterricht ist bereits vor mehreren Jahren der Gedanke eines praktischen Einsatzes bei hilfsbedürftigen Menschen aufgekommen. Seitdem werden die Schüler der Klassen 8 von den Sommer- bis zu den Herbstferien in Doppelstunden auf Einsätze in Alten- und Pflegeheimen, in Behinderten-Einrichtungen, in Häusern für Psychisch Kranke, bei der Kirche vor Ort, teilweise beim DRK-Behindertentransport, vorbereitet.

Nach dieser Theoriephase beginnt ab den Herbstferien der praktische Einsatz. Von nun an entfällt der zweistündige Unterricht. An dessen Stelle gehen die Schüler in die genannten Einrichtungen, um dort Diakonie bzw. Soziales Lernen einzuüben. Dabei werden sie sowohl von den betreffenden Lehrkräften, als auch von den Mitarbeitern der Einrichtungen betreut und begleitet.

Die Aufgaben der Schüler sind unterschiedlicher Art, abhängig auch von den jeweiligen Praxisstellen: Mitarbeit in der Pflege in Alten- und Behinderteneinrichtungen, gemeinsames Spielen, Basteln, Werken mit alten und behinderten bzw. psychisch kranken Menschen, Teilnahme und Mitarbeit in der Beschäftigungstherapie.

Über ihren jeweiligen Einsatz haben die Schüler den Lehrkräften wöchentlich schriftlich zu berichten.

Diese Phase endet offiziell mit der Zeit der Halbjahresinformation, da der Ethik- und Religionsunterricht in Klasse 8 einstündig erteilt wird. Vereinzelt werden die in dieser Zeit entstandenen Kontakte zwischen Schülern und Einrichtungen über diese Zeit hinaus gepflegt.

Seit dem Schuljahr 10/11 wird das Projekt „Soziales Lernen“ über das gesamte Schuljahr gefahren. Die oben beschriebene Vorbereitung und die praktische Phase findet nun im zweiten Schulhalbjahr statt. Im ersten Halbjahr werden die Schüler allgemein (unabhängig vom Religions- bzw. Ethikunterricht) an das Thema „Soziales Lernen“ herangeführt. Dazu werden auch externe Experten einbezogen (z.B für Knigge-Kurs).

Siehe dazu „Theorie- und Praxismodule ‚Soziales Lernen’…“ s. Tabelle…

Ziele und Aufgaben

  • Ziele:

  • - Es soll im Ethik- und Religionsunterricht nicht bei theoretischem Wissen um Sozialverhalten bleiben, sondern dieses soll zur Tat werden.

  • - Durch den Kontakt mit Randgruppen unserer Gesellschaft erhalten die Schüler neue Sichtweisen und Einstellungen zu diesen Menschen sowie zu ihrem eigenen Leben.

  • - Im ersten Halbjahr sollen die Schüler allgemein an das Thema „Soziales Lernen“ herangeführt werden (sich mit Themen des sozialen Verhaltens auseinandersetzen, auch in Bezug auf ihr eigenes Verhalten).

  • Dies soll auch dem anstehenden OIB-Praktikum sowie dem Bewerben und Vorstellen in Betrieben zu gute kommen.

Aufgaben:

Die Aufgaben der unterrichtenden Lehrkräfte bestehen zum Einen darin, dass sie die Schüler zunächst einmal im Unterricht und bei  Lerngängen in das Themenfeld „Soziales Lernen“ einführen sowie auf die Praktika vorbereiten.

Gleichzeitig ist von den Lehrkräften die Kontaktaufnahme zu den Einrichtungen erforderlich. Es müssen genügend Praxisplätze gefunden werden.

Die Schüler haben nach Aushang der Praxisstellen gewisse Wahlmöglichkeiten, können ihre Wünsche äußern, wobei klar ist, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden.

Danach muss das Lehrer-Team entscheiden, welche Schüler fähig sind in einem Team zusammenarbeiten zu können. Eine weitere Überlegung besteht darin, ob die jeweiligen Schüler für die gewünschte Einrichtung geeignet sind. Danach folgt die Bekanntgabe, wer wofür vorgesehen ist, sowohl an die Schüler, als auch an die entsprechenden Einrichtungen.

Nun folgt die Organisation der Praxisbesuche durch die Lehrkräfte, sowie die Klärung der Frage des Fahrdienstes – soweit erforderlich. Dabei ist es wichtig, den Kontakt zu den Mitarbeitern der Einrichtungen zu pflegen. Sie dürfen nicht den Eindruck erhalten, dass sie mit den Schülern alleine gelassen werden. Dies wird auch so von den Einrichtungen gewünscht.

Die wöchentlichen Berichte der Schüler werden von den Lehrkräften eingesehen und bewertet.

Geplant werden muss auch, ob am Ende der Praxiszeit ein gemeinsames Abschlussfest stattfinden soll und in welchem Rahmen dies geschehen soll.

  • Ergebnissicherung

 Die Schüler…-

 legen zu Beginn der Theoriephase einen Ordner an, in den die Arbeitsblätter abgeheftet werden.

 führen ein Berichtsheft über ihre jeweiligen Einsatztage.

 erhalten Rückmeldungen von den Einrichtungen (mündlich u. schriftlich)

 mündl. o. schriftl. Feedback der Schüler.

 es findet ein Abschlussessen nach Knigge-Kurs in einem gehobenem Restaurant statt.

 

Praxisstellen Sozialpraktikum

Schummstift

Gronbachmühle Sulzbach

Altenheim Fritz Klingen

Eulenhöfle

Haus Hohenstein

Seniorenheim Lautertal Sulzbach

Haus Rosenfels

Bodelschwinghschule

Wohnheim für Behinderte

Alexanderstift Neufürstenhütte

Seniorenheim Waldfrieden